Veranstaltungen

Eine unserer Kernaufgaben ist die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (Vorträge, Tagungen, Ausstellungen, Exkur­sionen etc.) in Zusammenarbeit mit bildungspolitischen Akteuren. Auf dieser Seite halten wir Sie über kommende Veranstaltungen auf dem Laufenden und geben einen Überblick über bereits durchgeführte Veranstaltungen.

Kommende Events


Jugend-Workcamp "Buddeln & Bilden"

4. interregionales Workcamp „Buddeln und Bilden“ auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm

 

Am Samstag, den 9. Oktober 2021, von 10 bis 17 Uhr veranstaltet der Landesjugendring Saar das 4. interregionale Workcamp „Buddeln & Bilden“ auf der Gedenkstätte des ehemaligen Gestapo-Lagers „Neue Bremm“ in Saarbrücken. Bereits einen Tag zuvor, am 8. Oktober 2021, von 9 bis 13 Uhr wird das Workcamp mit Unterstützung von Auszubildenden des ZBB in einer leicht angepassten Form gezielt für Schulklassen angeboten.

 

Die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm und die Erinnerung an die damit verknüpften Schicksale leben vom zivilgesellschaftlichen Engagement der Menschen aus unserer Großregion. Unter dem Motto „Buddeln und Bilden“ treffen sich seit vielen Jahren junge Menschen aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg ab zwölf Jahren, um die Gedenkstätte des ehemaligen Gestapo-Lagers "Neue Bremm" in Saarbrücken zu pflegen und die Erinnerung an die Verfolgten des Nationalsozialismus wach zu halten. Mit Hörspielen, Filmen sowie in Gesprächen mit Expert*innen wird ein Eindruck davon vermittelt, was es für die Menschen bedeutete, in unserer Region von den Nationalsozialisten verfolgt zu werden. Begleitet werden die jungen Teilnehmer*innen dabei von Peer-Scouts, die sie bei den Pflegearbeiten unterstützen und ihnen ihre Fragen rund um die Geschichte des Lagers beantworten. Ergänzt wird das Programm durch eine Kreativstation der aej saar sowie einem Angebot der AG-Vielfalt des saarländischen Jugendrotkreuz.

 

Für Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren, die als Scouts aktiv werden möchten, gibt es auch dieses Jahr wieder am 8. und 9. Oktober eine Scout-Ausbildung, die gemeinsam mit Mitarbeiter*innen des Fachs Geschichte der Uni Trier angeboten wird.

 

Auch wenn die Veranstaltung im Freien stattfindet, ist die Teilnehmer*innenzahl begrenzt. Anmeldungen für das Workcamp und die begleitende Scout-Ausbildung nehmen die Veranstalter gerne bis zum 4. Oktober 2021 per Mail an denneler@landesjugendring-saar.de entgegen.

 Weitere Infos sowie einen FAQ zum Workcamp gibt es auf der Website des Landesjugendring Saar: https://www.landesjugendring-saar.de/aktivitaeten/buddeln-und-bilden/

 

Das interregionale Workcamp wird durchgeführt vom Landesjugendring Saar in Kooperation mit der Universität Trier, der Landeszentrale für Politische Bildung, der Initiative Neue Bremm, dem ZBB, der aej saar, der THW-Jugend, der Saarländischen Jugendfeuerwehr, dem Jugendrotkreuz im Saarland und der DGB-Jugend Saar. Interregionaler Partner ist EuRegio SaarLorLux+.

 

Kontakt für Presseanfragen:

 Lisa Denneler

Projektleitung „Damit kein Gras drüber wächst“

Landesjugendring Saar e.V. I Stengelstraße 8 I 66117 Saarbrücken

Mobil: +49 1590 6846415

E-Mail: denneler@landesjugendring-saar.de

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Anmeldung "Buddeln & Bilden" 10. Oktober 2021
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Flyer Scout-Ausbildung
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Auschwitz-Exkursion 19.-24. April 2022

Studienfahrt im Frühjahr 2022. Anmeldeschluss ist der 28.02.2022. Weitere Informationen folgen.

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Information und Anmeldeformular
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Vergangene EVENTS

Pressekonferenz am 10. August 2021

Die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und die Universität Trier arbeiten künftig noch en­ger zu­sammen. Die Kooperationsvereinbarung, die am Dienstag, den 10. August 2021, in Trier unterzeich­net wird, stellt einen weiteren wesentlichen Schritt beim Aufbau eines Netzwerkes dar, das die po­lizei­historische Forschung und Lehre fördern, ein reflektiertes und kritisches Geschichtsbewusstsein bei Polizeistudierenden entwickeln und das Rollenverständnis der Polizei im demokratischen Rechts­staat schärfen soll.

 

In den letzten Jahren gab es eine Reihe von gemeinsamen Aktivitäten, die durch das Abkommen für die Zukunft gesichert und weiter ausgebaut werden: Beispielsweise erhalten Polizei-Anwärterinnen und -Anwärtern bei Workshops die Möglichkeit, sich mit der Geschichte der Polizei im Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Im Rahmen eines in Deutschland bislang einmaligen Forschungsange­bots können bis zu fünf Absolventinnen und Absolventen jedes Jahrgangs der Hochschule der Polizei ihre Bachelorarbeit der Polizei­ge­­schichte der NS-Zeit widmen und mit überlieferten Gestapo-Akten arbeiten. Auch die Polizei und das jüdische Leben in Deutschland werden bei gemeinsamen Veranstaltungen thematisiert.

 

Mehr über die laufenden und geplanten Aktivitäten werden Ihnen folgende Personen berichten:

Friedel Durben, Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz

Prof. Dr. Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier

Markus Moog, Dozent an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz

Lena Haase und Dr. Thomas Grotum, kollegiale Leitung der Forschungs- und Dokumentations­stelle SEAL der Universität Trier

Andreas Borsch, Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung der Universität Trier

 

Die Pressekonferenz findet statt am

Dienstag, 10. August 2021 | 16:00 Uhr

Universität Trier | Gebäude V | Raum V302

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Pressemittteilung 10.08.2021
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Einladung Pressekonferenz
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Vorstellung der Studie über die KZ-Außenlager "Rebstock" und "Rebstock (Stephan)" von Manfred Grieger

Die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz lädt zusammen mit dem Bürgerverein Synagoge e.V. Bad Neuenahr-Ahrweiler zur Vorstellung der wissenschaftlichen Studie

 

 „Rebstock“ und „Rebstock (Stephan)“ – zwei Außenlager im Konzentrationslager-System bei Marienthal und Dernau, August bis Dezember 1944

 

von Prof. Dr. Manfred Grieger, erstellt im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, ein.

 

Die Veranstaltung beginnt am 8. Juli 2021 um 18 Uhr und wird im Bürgerzentrum Ahrweiler, Marktplatz 12, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, stattfinden.

 

Die Studie kann kostenfrei über die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz) bezogen werden.

 

Vorträge bei der Tagung "Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus"

Lena Haase und Andreas Borsch referieren im Rahmen der online-Tagung Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus (Universität Paderborn). Der Vortrag von Andreas Borsch am 24. Juni 2021 hat den Titel "11. Politische Einstellung bzw. Funktionen: Jude". Zur wirklichkeits-organisierenden Relevanz antisemitischer Topoi in Gestapo-Akten. Der Beitrag von Lena Haase am folgenden Tag trägt die folgende Überschrift: Vom "Juristen" zum "Rechtswahrer". NS-Sprachpolitik beim Umbau von Justiz und Polizei.

Link zur Tagungs-Homepage:
https://www.uni-paderborn.de/.../hetwik/aktuelles/projekt/15

"Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna Monowitz"

Die Ausstellung konnte nicht wie geplant ab dem 12. Januar 2021 in der Volkshochschule (VHS) am Domfreihof und ab dem 17. Februar bis zum 28. März 2021 in der Bibliothek der Universität gezeigt werden. Die Corona-Pandemie hat dies verhindert. Wir bemühen uns, die dann überarbeitete Ausstellung des Fritz Bauer Instituts (Frankfurt a.M.) im Jahr 2023 nach Trier zu holen und auch das geplante Begleitprogamm umzusetzen.

 

Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Forschungs- und  Dokumentationsstelle SEAL Universität Trier, der AG Frieden Trier, der Volkshochschule Trier, der Katholische Hochschulgemeinde und der Evangelischen Studentinnen- und Studentengemeinde Trier. Unterstützt wird das Projekt von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.