Veranstaltungen

Eine unserer Kernaufgaben ist die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (Vorträge, Tagungen, Ausstellungen, Exkur­sionen etc.) in Zusammenarbeit mit bildungspolitischen Akteuren. Auf dieser Seite halten wir Sie über kommende Veranstaltungen auf dem Laufenden und geben einen Überblick über bereits durchgeführte Veranstaltungen.

Kommende Events

Vergangene EVENTS

Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Die Ausstellung “Nichts war vergeblich” würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien machen deutlich, auf welch’ vielfältige Weise Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt.

Eine Ausstellung des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945

Die Ausstellung “Nichts war vergeblich” würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien machen deutlich, auf welch’ vielfältige Weise Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt.

Eine Vertiefungsstation widmet sich darüber hinaus dem Thema “Kommunikation im Widerstand” und stellt dar, wie Flugblätter und illegale Schriften im Widerstand produziert und verbreitet wurden. Es ist auch möglich Gegenstände und Handarbeiten zu zeigen, die von Frauen während ihrer Inhaftierung angefertigt wurden

 

VHS Trier | 15.1.-9.2.2024 | während d. Öffnungszeiten d. Stadtbibliothek

In Kooperation mit der VHS, der AG Frieden, der esG und der KHG in Trier


2. Halbjahr 2023

Vortragsreihe im Stadtmuseum Trier

Die Vortragsreihe "Die Gestapo in Trier 1933-1945" im Stadtmuseum Simeonstift Trier wird im 2. Halbjahr 2023 fortgesetzt:

22.8.2023 Alisa Alić: Der Evakuierungstransport aus dem „Ghetto Theresienstadt“ vom 5. Februar 1945 und die drei Shoah-Überlebenden aus Trier

10.10.2023 Thomas Grotum: Der digitale Erinnerungsatlas der Großregion – Grenzüberschreitender Wegweiser zu bekannten und vergessenen Erinnerungsorten

7.11.2023 Lena Haase: Das Gefängnis in der Windstraße – Zur Geschichte einer regionalen Haftstätte und ihrer Bedeutung für überregionale (Straf-)Verfolgungspraxis

12.12.2023 Leon Stein/Björn Stumm: Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts in Rheinland-Pfalz – Geschichte, Aufarbeitung, Perspektiven


Buchpräsentation

 

Am Donnerstag, den 7. Dezember 2023, 18:00 Uhr, hat Lena Haase (Universität Trier) in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert die Ergebnisse ihrer kürzlich im Böhlau Verlag publizierten Dissertation präsentiert. Souverän bot sie - vor vollem Haus - einen Überblick über die diversen Schwerpunkte, ging beim Thema „Arbeitsverweigerung“ in die Tiefe und operierte zudem live mit einer dynamischen Karte von Trier, um sozio-topographische Details zum Personal der Strafverfolgungsbehörden zu verdeutlichen. In der Diskussion stellte sie sich den Fragen von Fachvertreter:innen der Rechts- und der Geschichtswissenschaft. Die Leiterin der Gedenkstätte, Sabine Arend, entließ mit dieser letzten Veranstaltung im Jahr 2023 die Anwesenden in die „Weihnachtspause“. Am 4. März 2024 findet die nächste Kooperationsveranstaltung mit der Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL statt: Die 9. Präsentation des Forschungsprojekt "Gestapo Trier".

 

 


21.10.2023: Vorträge & Diskussionen

11.00 Uhr
Teil 2: Umgang mit Anlagen, Denkmälern und Gedenksteinen im deutschen und europäischen Vergleich
Moderation: Prof. Dr. Ute Boonen, Duisburg-Essen

Niederländische und deutsche Erinnerungskultur nach dem Zweiten Weltkrieg im Vergleich - Das Beispiel der Kriegsgräberstätte Ysselsteyn
Luisa Röhrich, Duisburg-Essen

Der ehemalige Westwall als interregionaler Erinnerungsraum
Dr. Lena Haase, Trier

 

Diskussion

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Programm-Flyer der Tagung
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Tagung in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert

Am Montag, den 9. Oktober 2023, findet in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert die 8. Präsentation des Forschungsprojekts zur Geschichte der Gestapo Trier statt. Unter dem Titel "Was bleibt?" geht es dieses Jahr um Entnazifizierung, Wiedergutmachung und Erinnerungsorte in der Großregion. Am Vormittag führen 3 Kurz-Vorträge in die Themen ein, die dann - nach der Mittagspause - an Thementischen vertieft werden können.

 

Themen-Tische

[1] Die Entnazifizierung in Rheinland-Pfalz

[2] Die Wiedergutmachung in Rheinland-Pfalz

[3] Erinnerungsorte in der Großregion

 

Um Anmeldung wird gebeten: info@gedenkstaette-hinzert-rlp.de

 


Auftakt zur deutsch-jüdischen Verständigung?

Das Luxemburger Abkommen von 1952 in regionalgeschichtlicher Perspektive

Der Landschaftsverband Rheinland, LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, lädt in Kooperation mit dem Bundesministerium der Finanzen zu einer Abendveranstaltung mit Filmpräsentation ein.

 

Einführung: Dr. Helmut Rönz, Bonn
Einführung in den Film: Dr. Kai Wambach, Bonn

Filmvorführung "Reckonings - The First Reparations"

Anschließend diskutieren: Landesrätin Dr. Corinna Franz, Köln; Staatssekretär Werner Gatzer, Berlin; Dr. Thomas Grotum, Trier;

Abraham Lehrer, Berlin/Köln.

Moderation: Prof. Dr. Christine G. Krüger, Bonn.

 

Mittwoch, den 6. September 2023, 17:00 Uhr, im LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn.

 

Am Morgen des 10. September 1952 unterzeichnen Bundeskanzler Konrad Adenauer und der israelische Außenminister Moshe Sharett im Luxemburger Stadthaus das deutsch-israelische Wiedergutmachungsabkommen. (© picture-alliance/dpa)


Gestapo-Terror in Luxemburg - Rundtischgespräch

Das Einsatzkommando der Sicherheitspolizei und des SD in Luxem-burg, kurz EKL, ist bis heute ein Synonym des NS-Terrors in Luxem-burg. Insbesondere die Abteilung der Gestapo blieb tief im kollektiven Gedächtnis der Luxemburger verwurzelt.

Die Historikerin Lena Haase und der Historiker Thomas Grotum ge-hen in einem Rundtischgespräch auf die Entwicklung und Wirkung dieser NS-Institution in Luxemburg, vor wie auch während der Besat-zungszeit, ein.

Davor wird der Studierende Ben Conrad in einem Kurzvortrag das Thema seiner Bachelorarbeit „Deckname "Daisy": Die Spionageaffäre Thurpel-Hansen-Simon im Jahr 1939 in der luxemburgischen Presse und den Personenakten der Gestapo Trier“ vorstellen.

 

Musée national de la Résistance et des Droits Humains | Place de la Résistance | Esch-Alzette | 15.6.2023 | 19 h


Die juristische Ahndung der Novemberpogrom-Verbrechen in Trier: Das Verfahren gegen den ehemaligen NSDAP-Ortsgruppenleiter Heinrich Loser (1949/50)

Viktoria Südmeyer wird in ihrem Vortrag das Nachkriegsverfahren gegen den ehemaligen NSDAP-Ortgruppenleiter Trier-Süd, Heinrich Loser, in den Blick nehmen. In dem Prozess 1949/50 ging es um die antisemitischen Vorgänge am 9./10. November 1938 in Trier ("Reichspogromnacht"). Im Mittelpunkt des Vortragess stehen die Akteure im Verfahren: die Ankläger und Richter, der Angeklagte und die Zeugen, die sowohl Opfer als auch Beteiligte und Beobachter sein konnten.

23.05.2023 | Stadtmuseum Simeonstift Trier | 19 Uhr

Eintritt: 6 € - Studierende und Schüler:innen frei


6. Interregionales Jugend-Workcamp "Buddeln & Bilden" am 5. Mai 2023

Unter dem Motto „Buddeln und Bilden“ treffen sich seit vielen Jahren junge Menschen ab zwölf Jahren, um die Gedenkstätte des ehemaligen Gestapo-Lagers „Neue Bremm“ in Saarbrücken zu pflegen. Neben der Reinigung der Gedenktafeln und des Löschteichs (ehemalige Folterstätte des Lagers), sowie dem Entfernen des Unkrauts auf den Plätzen der ehemaligen Baracken, steht die Erinnerung an die Verfolgten des Nationalsozialismus im Vordergrund. An den einzelnen Barackenstandorten der Gefangenen können die Teilnehmer*innen einen Eindruck davon bekommen, was es hieß, damals in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt zu werden. Dabei unterstützt eine studentische Projektgruppe der Universität Trier das Camp. Sie stehen gemeinsam mit weiteren Scouts den gesamten Tag für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Ein Expertengespräch mit Horst Bernard, der sich seit vielen Jahren mit der Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte des Lagers befasst, Filmvorführungen und eine Kunstaktion runden das Programm ab. Seit 2018 wird das Workcamp auch interregional angeboten und wir freuen uns über Teilnehmende aus den Nachbarregionen in Frankreich und Luxemburg. Alle Infos werden zweisprachig aufbereitet.

 

https://www.erinnert-euch.de/de/workcamp-buddeln-und-bilden/

 

Jugend-Workcamp "Buddeln & Bilden" am Freitag, den 5. Mai 2023

Scout-Ausbildung am 28./29. April (Fr/Sa) und am 4. Mai 2023 (Do).

 

Kontakt:
Lisa Denneler
Landesjugendring Saar e.V.
denneler@landesjugendring-saar.de
+49 1590 684 64 15

 

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Anmeldung für das Workcamp "Buddeln & Bilden" 2023
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Scout-Ausbildung
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Zukunftswerkstatt

Werte und Wertehaltungen - Junge Mitarbeitende in der Polizei

Am 4. April 2023 fand in der KZ-Gedenkstätte Osthofen eine Veranstaltung für junge Mitarbeitende der Verkehrsdirektion Mainz unter dem Titel "Werte und Wertehaltungen - Junge Mitarbeitende in der Polizei" statt. Thomas Grotum (Forschungs- und Dokumentations-Stelle SEAL) war mit einem Vortrag zum Thema "Polizei im Nationalsozialismus" vertreten.


"Verkehr mit Fremdvölkischen"

Vortrag und Diskussion, 29. März 2023, 18:30 Uhr in der Gedenkstätte SS-Sonderlager Hinzert.


Mit dem sogenannten Polen-Erlass vom 8. März 1940 war polnischen Zivilarbeitern und Kriegsgefangenen der "Umgang" mit deutschen Frauen unter Androhung der Todesstrafe verboten worden. Bei Missachtung erfolgte in der Regel die "Sonderbehandlung", d.h. die Ermordung der Männer. In über 900 bislang bekannten Fällen wurde von der Todesstrafe abgesehen und die polnischen Männer einem dreistufigen "Bewährungs- und Prüfungsverfahren" unterzogen, dazu zählte eine 6-monatige Inhaftierung im SS-Sonderlager/KZ Hinzert.

Die ehemalige Leiterin der Gedenkstätte Hinzert, Dr. Beate Welter, sowie Dr. Lena Haase von der Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL der Universität Trier stellen ihre neuesten Forschungen zur Haftgruppe der sogenannten Eindeutschungspolen vor.


Der „verbotene Umgang“ im Nationalsozialismus und das „Eindeutschungsverfahren“ im SS-Sonderlager Hinzert - PodiumsDiskussion

23. März 2023 | 19 Uhr | Britzer Str. 5 | 12439 Berlin Dokumentationsszentrum NS-Zwangsarbeit

Stream auf YouTube

 

Am Donnerstag, den 23. März 2023, findet ab 19 Uhr in Berlin in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit/ Stiftung Topographie des Terrors eine Podiumsdiskussion zum Thema "Verbotenen Umgang" im Nationalsozialismus statt. Das "Eindeutschungsverfahren" im SS-Sonderlager Hinzert mit Dr. Beate Welter (ehem. Leiterin der Gedenkstätte in Hinzert), Dr. Lena Haase (Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL der Universität Trier), Dr. Silke Schneider (Fachhochschule Bielefeld) und Dr. Insa Eschebach (ehem. Leiterin der Gedenkstätte in Ravensbrück) statt. Die Moderation übernimmt Dr. Sabine Arend (Leiterin der Gedenkstätte in Hinzert). Die Diskutantinnen führen jeweils in Kurzvorträgen in die relevanten Themenbereiche ein.


Anhand des Schicksals von Aurelia ("Orli") Torgau-Reichert-Wald, die nach viereinhalb Jahren Gefängnis zunächst ins Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück und von dort mit dem ersten Frauen-Transport im März 1942 nach Auschwitz deportiert worden war, im Frauenlager als Lägerälteste im Krankenrevier aufgrund ihrer Hilfsbereitschaft den Beinamen "Engel von Auschwitz" erhielt, wurde exemplarisch die bemerkswerte Biographie einer Triererin nachgezeichnet.
Ein detaillierter Blick auf die Taten des aus Fell bei Trier stammenden SS-Unterscharführers Johann Gorges dagegen, der in Birkenau als Kommandoführer für die Krematorien IV und V zuständig war, verdeutlichte, wie sehr er an diesem zentralen Ort des Tötens in die Vorgänge verstrickt war. Filip Müller, ein überlebender Sonderkommando-Häftling, bezeugte, dass Gorges selbst bis zu 16.000 Menschen mit einem Kleinkalibergewehr erschossen hat und für den Tod von etwa 200.000 Menschen in den Gaskammern der beiden Krematorien verantwortlich war. Gorges selbst drängte oft die letzten Todgeweihten in den überfüllten Raum und schloss die Tür der Gaskammer, bevor sog. Sanitätsdienstgrade das tödliche Zyklon B zum Einsatz brachten. Johann Gorges ist bis zu seinem Tod im Juli 1971 nicht für seine Taten juristisch belangt worden. Als die Staatsanwaltschaft Trier 1970 ermittelte, schließlich eine Hausdurchsuchung zur Beweissicherung vornehmen wollte sowie einen Haftbefehl ausgestellt hatte, war Gorges zuvor bereits im Trierer Brüderkrankenhaus verstorben.

 

Vortrag im Stadtmuseum Simeonstift Trier im Rahmen der Reihe "Die Gestapo in Trier 1933-45"

Thomas Grotum zum Thema "Trier - Auschwitz. Die Kommunistin Aurelia Torgau und der SS-Wachmann Johann Gorges".

Stadtmuseum Simeonstift Trier | 31. Januar 2023 | 19 Uhr


"Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna Monowitz"

Die Ausstellung des Fritz Bauer Instituts wird vom 16. Januar bis zum 28. Februar 2023 in der Volkshochschule (VHS) Trier gezeigt. Die Ausstellungseröffnung findet am 18. Januar 2023 um 18:30 Uhr im Raum R.5 statt. Frau Prof. Dr. Sybille Steinbacher, die Direktorin des Fritz Bauer Instituts, wird die Eröffnungsrede halten.

 

Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Forschungs- und  Dokumentationsstelle SEAL der Universität Trier, der AG Frieden Trier, der Volkshochschule Trier, der Katholische Hochschulgemeinde und der Evangelischen Studentinnen- und Studentengemeinde Trier. Unterstützt wird das Projekt von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

Das "Landgericht", die Akten und das Leben

Ursula Krechels preisgekrönter Roman und die Unterlagen zur Wiedergutmachung von NS-Unrecht

Mit dem Roman "Landgericht" hat die Autorin Ursula Krechel ein Stück vergessene Nachkriegsgeschichte in die Gegenwart geholt. Ihr mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnetes Werk erzählt die Geschichte des Richard Kornitzer, der als Jude die NS-Zeit in Kuba überlebt und 1948 in ein zerstörtes Land zurückkehrt. Sein Bestreben, als Jurist am Wideraufbau mitzuwirken, wird durch zahlreiche Demütigungen begleitet - Resignation und Verzweiflung machen sich breit. - Auf der Grundlage einer eher nüchternen Wiedergutmachungsakte gelingt es Ursula Krechel biographische Risse, familiäre Brüche und gesellschaftliche Entwicklungen zum Leben zu erwecken und späteren Gernerationen näher zu bringen. Das Potential von Wiedergutmachungsakten - hier in literarischer Perspektive - wird mehr als deutlich.

 

Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur u. Integration (Mainz)

 

Stadtmuseum Simeonstift Trier | 9. November 2022 | 19 Uhr | Eintritt frei

 

 

Auschwitz-Exkursion 11.-16. Oktober 2022

Studienfahrt im Herbst 2022. Anmeldeschluss ist der 31.07.2022. Weitere Informationen folgen.

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Information und Anmeldeformular
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Jugend-Workcamp "Buddeln & Bilden"

4. interregionales Workcamp „Buddeln und Bilden“ auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm

 

Am Samstag, den 9. Oktober 2021, von 10 bis 17 Uhr veranstaltet der Landesjugendring Saar das 4. interregionale Workcamp „Buddeln & Bilden“ auf der Gedenkstätte des ehemaligen Gestapo-Lagers „Neue Bremm“ in Saarbrücken. Bereits einen Tag zuvor, am 8. Oktober 2021, von 9 bis 13 Uhr wird das Workcamp mit Unterstützung von Auszubildenden des ZBB in einer leicht angepassten Form gezielt für Schulklassen angeboten.

 

Die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm und die Erinnerung an die damit verknüpften Schicksale leben vom zivilgesellschaftlichen Engagement der Menschen aus unserer Großregion. Unter dem Motto „Buddeln und Bilden“ treffen sich seit vielen Jahren junge Menschen aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg ab zwölf Jahren, um die Gedenkstätte des ehemaligen Gestapo-Lagers "Neue Bremm" in Saarbrücken zu pflegen und die Erinnerung an die Verfolgten des Nationalsozialismus wach zu halten. Mit Hörspielen, Filmen sowie in Gesprächen mit Expert*innen wird ein Eindruck davon vermittelt, was es für die Menschen bedeutete, in unserer Region von den Nationalsozialisten verfolgt zu werden. Begleitet werden die jungen Teilnehmer*innen dabei von Peer-Scouts, die sie bei den Pflegearbeiten unterstützen und ihnen ihre Fragen rund um die Geschichte des Lagers beantworten. Ergänzt wird das Programm durch eine Kreativstation der aej saar sowie einem Angebot der AG-Vielfalt des saarländischen Jugendrotkreuz.

 

Für Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren, die als Scouts aktiv werden möchten, gibt es auch dieses Jahr wieder am 8. und 9. Oktober eine Scout-Ausbildung, die gemeinsam mit Mitarbeiter*innen des Fachs Geschichte der Uni Trier angeboten wird.

 

Auch wenn die Veranstaltung im Freien stattfindet, ist die Teilnehmer*innenzahl begrenzt. Anmeldungen für das Workcamp und die begleitende Scout-Ausbildung nehmen die Veranstalter gerne bis zum 4. Oktober 2021 per Mail an denneler@landesjugendring-saar.de entgegen.

 Weitere Infos sowie einen FAQ zum Workcamp gibt es auf der Website des Landesjugendring Saar: https://www.landesjugendring-saar.de/aktivitaeten/buddeln-und-bilden/

 

Das interregionale Workcamp wird durchgeführt vom Landesjugendring Saar in Kooperation mit der Universität Trier, der Landeszentrale für Politische Bildung, der Initiative Neue Bremm, dem ZBB, der aej saar, der THW-Jugend, der Saarländischen Jugendfeuerwehr, dem Jugendrotkreuz im Saarland und der DGB-Jugend Saar. Interregionaler Partner ist EuRegio SaarLorLux+.

 

Kontakt für Presseanfragen:

 Lisa Denneler

Projektleitung „Damit kein Gras drüber wächst“

Landesjugendring Saar e.V. I Stengelstraße 8 I 66117 Saarbrücken

Mobil: +49 1590 6846415

E-Mail: denneler@landesjugendring-saar.de

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Anmeldung "Buddeln & Bilden" 10. Oktober 2021
21-Oktober_Buddeln und Bilden digital.pd
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Flyer Scout-Ausbildung
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Pressekonferenz am 10. August 2021

Die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und die Universität Trier arbeiten künftig noch en­ger zu­sammen. Die Kooperationsvereinbarung, die am Dienstag, den 10. August 2021, in Trier unterzeich­net wird, stellt einen weiteren wesentlichen Schritt beim Aufbau eines Netzwerkes dar, das die po­lizei­historische Forschung und Lehre fördern, ein reflektiertes und kritisches Geschichtsbewusstsein bei Polizeistudierenden entwickeln und das Rollenverständnis der Polizei im demokratischen Rechts­staat schärfen soll.

 

In den letzten Jahren gab es eine Reihe von gemeinsamen Aktivitäten, die durch das Abkommen für die Zukunft gesichert und weiter ausgebaut werden: Beispielsweise erhalten Polizei-Anwärterinnen und -Anwärtern bei Workshops die Möglichkeit, sich mit der Geschichte der Polizei im Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Im Rahmen eines in Deutschland bislang einmaligen Forschungsange­bots können bis zu fünf Absolventinnen und Absolventen jedes Jahrgangs der Hochschule der Polizei ihre Bachelorarbeit der Polizei­ge­­schichte der NS-Zeit widmen und mit überlieferten Gestapo-Akten arbeiten. Auch die Polizei und das jüdische Leben in Deutschland werden bei gemeinsamen Veranstaltungen thematisiert.

 

Mehr über die laufenden und geplanten Aktivitäten werden Ihnen folgende Personen berichten:

Friedel Durben, Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz

Prof. Dr. Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier

Markus Moog, Dozent an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz

Lena Haase und Dr. Thomas Grotum, kollegiale Leitung der Forschungs- und Dokumentations­stelle SEAL der Universität Trier

Andreas Borsch, Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung der Universität Trier

 

Die Pressekonferenz findet statt am

Dienstag, 10. August 2021 | 16:00 Uhr

Universität Trier | Gebäude V | Raum V302

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Pressemittteilung 10.08.2021
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Einladung Pressekonferenz
75 Pressetermin Kooperation Uni Trier Hd
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Vorstellung der Studie über die KZ-Außenlager "Rebstock" und "Rebstock (Stephan)" von Manfred Grieger

Die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz lädt zusammen mit dem Bürgerverein Synagoge e.V. Bad Neuenahr-Ahrweiler zur Vorstellung der wissenschaftlichen Studie

 

 „Rebstock“ und „Rebstock (Stephan)“ – zwei Außenlager im Konzentrationslager-System bei Marienthal und Dernau, August bis Dezember 1944

 

von Prof. Dr. Manfred Grieger, erstellt im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, ein.

 

Die Veranstaltung beginnt am 8. Juli 2021 um 18 Uhr und wird im Bürgerzentrum Ahrweiler, Marktplatz 12, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, stattfinden.

 

Die Studie kann kostenfrei über die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz) bezogen werden.

 

Vorträge bei der Tagung "Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus"

Lena Haase und Andreas Borsch referieren im Rahmen der online-Tagung Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus (Universität Paderborn). Der Vortrag von Andreas Borsch am 24. Juni 2021 hat den Titel "11. Politische Einstellung bzw. Funktionen: Jude". Zur wirklichkeits-organisierenden Relevanz antisemitischer Topoi in Gestapo-Akten. Der Beitrag von Lena Haase am folgenden Tag trägt die folgende Überschrift: Vom "Juristen" zum "Rechtswahrer". NS-Sprachpolitik beim Umbau von Justiz und Polizei.

Link zur Tagungs-Homepage:
https://www.uni-paderborn.de/.../hetwik/aktuelles/projekt/15